Märklin 37872 Elektrolokomotive Baureihe 193

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  • 25-37872
  • 37872
Vorbild: Schwere Güterzug-Elektrolokomotive Baureihe 193 der Deutschen Bundesbahn (DB).... mehr
Produktinformationen "Märklin 37872 Elektrolokomotive Baureihe 193"
Vorbild: Schwere Güterzug-Elektrolokomotive Baureihe 193 der Deutschen Bundesbahn (DB). Chromoxidgrüne Grundfarbgebung. Lok-Betriebsnummer 193 012-2. Betriebszustand um 1977.

Highligts

  • Anfahrlampe digital schaltbar
  • Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar
  • Mit Spielewelt-Decoder mfx+ und umfangreichen Betriebs- und Geräuschfunktionen
  • Lokführer-Figur im Führerstand 1


Modell

Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse, zentral eingebaut. Jeweils 2 Achsen in jedem Treibgestell über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils digital separat abschaltbar. Wenn Spitzensignal an beiden Lokseiten abgeschaltet ist, dann beidseitige Funktion des Doppel-A-Lichtes. Führerstandsbeleuchtung fahrtrichtungsabhängig digital schaltbar. Zusätzlich kann eine Anfahrlampe fahrtrichtungsabhängig digital geschaltet werden. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Serienmäßig mit Lokführer-Figur im Führerstand 1. Angesetzte Griffstangen. Führerstände und Maschinenraum mit Relief-Inneneinrichtung. Ansteckbare Bremsschläuche und Kupplungshaken liegen separat bei. Länge über Puffer 20,3 cm.

Grossbetrieb

Ellokbaureihe E 93 (193)Ein eher unscheinbares Dasein im Schwabenland führten lange Jahre die 18 Maschinen der Baureihe E 93. Dabei wird leicht übersehen, dass die E 93 eine bahnbrechende Neuentwicklung war, die speziell auf die Anforderungen der ab 1. Juni 1933 elektrisch betriebenen, württembergischen Hauptbahn Stuttgart – Ulm ausgelegt war. Besonders die Bewältigung der Geislinger Steige mit entsprechenden Anhängelasten mussten ihre Konstrukteure berücksichtigen. So bildete die E 93 mit ihren halbhohen Vorbauten nach dem Vorbild von Schweizer Elloks das erste deutsche „Krokodil“ und die Urahnin einer ganzen Generation von sechsachsigen, laufachsenlosen Elektroloks für den schweren Güterzugdienst. Bei ihrer Beschaffung lag es nahe, die Konstruktionsprinzipien der Baureihe E 44 – laufradsatzlose kurzgekuppelte Drehgestelle, Brückenrahmen und Tatzlagerantrieb – auch an einer sechsachsigen Güterzuglok zu erproben. Bei der Konstruktion der E 93 wurde großer Wert auf Kostenreduzierung gelegt. Gegenüber den Vorgängern konnte die elektrische Ausrüstung radikal vereinfacht werden und beim mechanischen Teil kam weitgehend Schweißtechnik zur Anwendung. Um einen guten Bogenlauf zu gewährleisten, mussten die dreiachsigen Drehgestelle sorgfältig ausgebildet werden. Die Spurkränze der mittleren Antriebsradsätze wurden um 10 mm geschwächt, um den Verschleiß an Schienen zu mindern. Ferner sollten Ausgleichshebel in Verbindung mit der Kurzkupplung zwischen den Drehgestellen die Entlastung der hinteren Radsätze beim Anfahren unterdrücken. Hierbei war auch die sogenannte Anfahrlampe von Bedeutung, die sich zunächst auf der Lokführerseite jedes Führerstandes befand. Sie diente vor allem als Bewegungskontrolle, insbesondere bei schweren nächtlichen Anfahrten. Viele Beschädigungen und der Mangel an Ersatzteilen führten ab 1967 zu ihrem Ausbau und dem Ersatz durch eine neue Lampe unter dem Führerstand neben der Aufstiegstreppe.1933 lieferte AEG die zwei ersten Exemplare als E 93 01-02 an das Bw Kornwestheim. Sie erfüllten voll und ganz das vorgesehene Betriebsprogramm, das u.a. die Beförderung von 1.600 t-Zügen auf 5 ‰ Steigung mit 60 km/h vorsah. Über die Geislinger Steige konnten mit Schublok noch 1.200 Tonnen befördert werden. Erst 1935 folgten zwei weitere Maschinen (E 93 03-04). Mit auf 70 km/h heraufgesetzter Höchstgeschwindigkeit erschienen 1937/39 die E 93 05-18, dann trat die stärkere E 94 ihre Nachfolge an. Alle 18 Maschinen überstanden zum Teil beschädigt den Krieg und wurden wiederaufgearbeitet. In den ersten Nachkriegsjahren beheimatete das Bw Ulm die meisten E 93 für Langläufe zwischen Kornwestheim und München. Sie spulten bis Frühjahr 1951 zum Teil über 13.000 km im Monat ab. Bis Mai 1951 landeten dann fast alle Loks wieder beim Bw Kornwestheim. Neben dem Schubdienst auf der Geislinger Steige erledigten die E 93 (ab 1968: 193) vor allem Güterzugleistungen rund um den Stuttgarter „Kirchturm“. Als erste musste im Januar 1977 die 193 010 den Dienst quittieren. Mit der Ausmusterung der 193 004 und 006 im Januar 1985 war das Kapitel abgeschlossen. Neben der DB-Museumslok 193 007 (Museums-Bw Koblenz-Lützel) blieben die 193 008 (KKW Neckarwestheim) und 012 (privat Ettlingen) erhalten.

Merkmale

  • Bahnverwaltung: DB
  • Spur: H0
  • Epoche: IV
  • Einmalige Serie.
  • Sicherheitshinweis: nur fuer Erwachsene


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