Märklin 39097 Dampflokomotive Baureihe 95.0 mit Ölfeuerung

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Produktinformationen "Märklin 39097 Dampflokomotive Baureihe 95.0 mit Ölfeuerung"
Vorbild: Güterzug-Tenderdampflokomotive Baureihe 95.0 (ehemalige preußische T 20) der Deutschen Reichsbahn (DR/DDR). Ausführung mit Ölfeuerung. Mit 3-Licht-Spitzensignal, Turbodynamo, DRB-Laternen, 3 Aufbauten, geschweißten Wasservorrats-Behältern. Betriebsnummer 95 0041-4. Betriebszustand um 1978.

Highligts

  • Teilweise Neukonstruktion
  • Besonders filigrane Metallkonstruktion
  • Durchbrochener Barrenrahmen und viele angesetzte Details
  • Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar
  • Mit Spielewelt-Decoder mfx+ und umfangreichen Betriebs- und Geräuschfunktionen
  • Für noch mehr Spielfreude in der Märklin Spielewelt


Modell

Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 5 Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive weitgehend aus Metall. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und Rauchsatzkontakt konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Zusätzlich ist die Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). An beiden Lok-Enden kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche liegen bei. Länge über Puffer ca. 17,5 cm.

Grossbetrieb

Güterzug-Tenderdampflokomotive BR 95.0 ÖlNach dem erfolgreichen Einsatz der Tenderloks der „Tierklasse“ (DR 95.66) durch die Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (HBE) auf ihrer Steilstrecke Rübelandbahn entschied sich auch das (preußische) Eisenbahn-Zentralamt in Berlin für eine fünffach gekuppelte Tenderlokomotive und beauftragte Borsig mit Entwürfen für eine 1‘E1‘h2-Tenderlokomotive mit 18 t Radsatzlast. Mit nur geringen Änderungen wurde dieser Entwurf dann auch als „preuß. T 20“ verwirklicht. Die gewünschte hohe Radsatzlast von 18 t zeigte schon, dass mit der neuen Lok offensichtlich nicht in erster Linie der Zahnradbetrieb durch einen Adhäsionsbetrieb abgelöst werden sollte. Denn zunächst hätte der Oberbau aller preußischen Zahnradstrecken erneuert werden müssen, da sie nicht für solch hohe Radsatzlasten zugelassen waren. Geplant war vielmehr in erster Linie eine leistungsfähige Maschine für Traktions- und Schiebeleistungen auf steilen Hauptstrecken. Zwar existierte die DRG bereits zum Zeitpunkt der Bestellung bei Borsig, doch zählt die T 20 mit Fug und Recht als letzte preußische Dampflokkonstruktion mit den typischen Merkmalen des letzten Entwicklungsstands preußischen Lokomotivbaus: Barrenrahmen und Belpaire-Hinterkessel.In den Jahren 1923/24 lieferten Borsig 18 und Hanomag 27 Exemplare. Die DRG übernahm alle 45 Maschinen mit den Betriebsnummern 95 001-045. Eingesetzt wurden sie vor allem auf den Steilstrecken des Thüringer Waldes, des Frankenwaldes, der Geislinger Steige und auf der Schiefen Ebene bei Neuenmarkt-Wirsberg. Nach 1945 gelangten 14 dieser Lokomotiven zur späteren DB und insgesamt 31 Loks verblieben bei der DR in der DDR. Aufgrund der Bedeutung der Maschinen für die DR, gab es in den Folgejahren diverse Verbesserungen: Wasser- und Kohlekästen wurden zwischen 1957 und 1965 bei allen Maschinen in Schweißbauart erneuert. 24 Exemplare erhielten zwischen 1964 und 1973 noch eine Ölhauptfeuerung eingebaut, zehn Stück wurden überdies neubekesselt und zwei sogar mit neuen geschweißten Zylindern versehen. Ab Juli 1970 liefen die ölgefeuerten Loks als Baureihe 95.00 und die nicht umgebauten, alle schon abgestellten Exemplare mit Kohlefeuerung theoretisch als 95.10. Die letzten Ölloks standen beim Bw Probstzella bis 1980/81 im Einsatz. Immerhin blieben insgesamt fünf Maschinen erhalten, wobei die 95 027 des DB-Museums seit 2010 für Sonderzugeinsätze auf der Rübelandbahn wieder betriebsfähig zur Verfügung steht.

Merkmale

  • Bahnverwaltung: DR
  • Spur: H0
  • Epoche: IV
  • Sicherheitshinweis: keine


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